Wenn sich das Pech in Harrislee trifft ...

Veröffentlicht am 6. Mai 2026 um 18:00

Meine Erlebnisse bei der Lesung in Harrislee.

Nach der Dienstbesprechung in der Kita machte ich mich entspannt auf den Weg Richtung Dänemark. Nach einem köstlichen Snack checkte ich in meinem Hotel in Harrislee ein. Alles verlief reibungslos: Das Zimmer war angenehm, das Frühstück lecker, und ich hatte sogar noch Zeit, bis ein Uhr an den letzten Feinheiten meiner Lesung zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich mir mit dem Ausleihen meines Beamers für die DB in der Kita keinen Gefallen getan hatte...

Haste Pech an den Hacken, haste Pech an den Hacken...

Ein Hotel, das nur sechs Minuten vom Veranstaltungsort entfernt ist, ist deutlich angenehmer, als früh Morgens 2 Stunden von Zuhause zur Lesung zu fahren! Megapünktlich kam ich an der Schule an, bekam den letzten, am weitesten entfernten Parkplatz und musste feststellen, dass der Raum noch belegt war... für meine zeitliche Planung ist das natürlich nicht so gut, doch das Pech an den Hacken sollte noch größer werden... Leider sagte mir niemand Bescheid, dass der Raum wieder frei ist, scheinbar gab es einen geheimen Augang ;-) Nun aber los. Ein paar Schülerinnen halfen den beiden Hausmeistern beim Aufbauen der vielen Stühle und ich baute meine Sachen auf, doch dann brach Hektik bei mir aus... es fehlte ein Stromkabel! Verzweifelt suchte ich nach einer Lösung und zum Glück hatte die technisch hervorragend ausgestattete Schule ein passendes Kabel, meins hatte ich scheinbar am Vorabend in der Kita liegen gelassen.... Ok, durchpusten, Mist, kein Ton! Kurzer Schreck, dann löste ich auch das Problem und wir konnten starten. 

Natürlich ist so ein Start in eine Veranstaltung totaler Mist. Die Kinder warten unnötig, ich bin total gestresst und habe dann das Gefühl, dass ich es auch nicht so gut mache.

Im Endeffekt hatten die Kinder schon Spaß, haben zwar Verhalten, aber gut mitgemacht. Spätestens bei der Fragerunde konnte ich merken, dass die Kinder aufmerksam waren und der abschließende Applaus lies dann auch meinen Puls wieder in ruhigeres Fahrwasser gleiten.

Besonders freue ich mich immer über die Frage, wann ich wiederkomme und wenn ich im Anschluss Buchbestellungen aus der Region der Lesung bekomme.

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