Berichte von MitmachLesungen aus dem Jahr 2016


Die Rekord-MitmachLesung beim "Bundesweiten Vorlesetag" am 18.11. 2016

Ich mochte eigentlich nie vor anderen Leuten etwas aufführen, schon gar nicht lesen oder singen und nun ... bemerke ich, was ich mir da eingebockt habe ... 154 Kinder sitzen da vor mir und warten darauf, dass ich ihnen etwas von Flupsi erzähle ... mein Puls war sicher selten so hoch ... egal, ich schaffe das schon ....

 

Als ich endlich, nach ein paar Parkplatzschwierigkeiten, ins KuB kam, wartete bereits ein Journalist vom Markt auf mich. Wow. Endlich konnte ich mal einen Pressemenschen zu einer Lesung von mir begrüßen. Während sich die netten Hausmeister gemeinsam mit Frau Kautter um die Technik für meine absolute Rekordlesung kümmerten, verteilte ich auf alle Sitze im Saal einen Flyer, der gleichzeitig ein Gutschein über 20% Rabatt im ElbspürLaden war. Frau Kautter zeigte nicht nur bei der Behebung technischer Probleme hohen Einsatz, als sie für eine einwandfreie HDMI Verbindung sogar unter die Bühne im KuB kletterte, sondern sie eröffnete auch meine MitmachLesung mit ein paar einleitenden Worten. Vielen Dank!

 

Mit 10-minütiger Verspätung startete ich mit dem ElbspürSong in meine bisher größte Lesung vor mehr als 150 ZuschauerInnen! Als ich den Blick hoch ins Publikum warf, wurde mich schon etwas mulmig, aber gleichzeitig war das auch ein unglaubliches Glücksgefühl.

Bereits beim Song merkte ich, dass die Kinder sich für Flupsi begeisterten und klar auf meiner Seite waren. Die Lesung lief von Anfang an prima, die Kinder machten zahlreich, lautstark und mit viel Freude mit. Schade, dass ich kein Foto davon habe, wie unzählige Arme bei der ersten Aktivität durch die Luft wirbelten. Ich wurde von Minute zu Minute sicherer, die Kinder waren einfach unfassbar toll! Auch ungewöhnliche Zwischenfragen (woher hatte der Eisbär Stift, Papier und eine Flasche? ;-) brachten mich nicht aus der Konzentration. (Schließlich lassen wir Menschen doch überall unseren Müll liegen) ... Auch das große Gelächter an der witzigsten Stelle des Buches war eine tolle Belohnung für all die Arbeit, die so ein Projekt macht.

 

Als ich dann den ElbspürSong nochmals sang, machten schon viele Kinder richtig gut mit und dann wollten die Kinder tatsächlich eine Zugabe! Das hat mich so sehr gefreut, denn bisher wurde ich für meine Musik fast nur belächelt ... (Bis auf meine liebe Ehefrau) Ich möchte den Song unbedingt irgendwann mit Kindern im Studio einsingen!

 

Flupsi und das ewige Eis ist absolut bestens für die erste und zweite Klasse geeignet! Das ist ein so tolles Gefühl, da könnte ich süchtig nach werden:-)

 

Zur zweiten Lesung kamen dann etwas mehr als 100 Menschen ins KuB, dritte und vierte Klassen. Auch hier lief es richtig gut. Der Song kam bestens an und die Kinder lauschten sehr, sehr aufmerksam der Geschichte um die Rollidiebe von Hamburg. Leider kam niemand, der anwesenden Begleitpersonen auf die Idee Fotos zu machen. Schade. Aber auch ohne Fotos war es für mich eine besondere Lesung, die gezeigt hat, dass Flupsi und die Elbspürnasen tatsächlich auf für Viertklässler noch funktioniert!

 

Ein paar Mängel bei der technischen Umsetzung meiner MitmachLesung muss ich noch abstellen, aber das nehme ich zeitnah in Angriff.

Es war ein berauschender positiver Druck, der vom Publikum auf die Bühne schwappte. Diese beiden Lesungen haben bewiesen, dass ich auch ein so großes Publikum mit meiner Art einer MitmachLesung begeistern kann.

 

Und das macht Hunger auf mehr!

 

Wenn es machbar ist, möchte ich unbedingt im KuB mein neues Buch zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentieren! Das wäre genial!

 

Vielen Dank an Frau Kautter, die Leiterin des Kultur- und Bildungszentrums (KuB), die mir diese tolle Möglichkeit gegeben und diese unvergessliche Erfahrung geschenkt hat! Danke auch an das KuB und die Stadt Bad Oldesloe, die mir den tollen Raum samt Technik überlassen haben.

 

Jochen Wildt


MitmachLesung in der Filiale von Worwerke in Bremerhaven am 15.10.2016

Endlich konnte ich in einer zweiten Wortwerke Buchhandlung eine MitmachLesung anbieten. Conny hat mich in ihren wundervollen, gemütlichen Laden nach Bremerhaven eingeladen.

Die Vorzeichen standen sowieso schon auf ein besonderes Erlebnis, denn der Besuch in Bremerhaven sollte ein Trip in meine Vergangenheit sein. Durch die Nachforschungen einer guten Freundin ergab sich nach 38 Jahren die Möglichkeit meine leibliche Mutter zu treffen. Das reichte eigentlich schon für eine große Portion Nervosität ...

Zunächst eröffnete die liebe Conny in ihrem Wohlfühlladen Morgenland die dritte Wortwerke Filliale und dann eröffneten mir die Nachforschungen meiner Freundin Anna-Lena eine Reise in die Vergangenheit. 38 Jahre ist es her, dass ich von meiner leiblichen Mutter nach Stipsdorf zog.... Passend zu den spannenden Besonderheiten las ich aus meinem ersten Kinderbuch vor.

 

15 Menschen versammelten sich im gemütlichen Raum, der technisch hochwertig ausgestatet ist. Etwas nervöser als üblich begann ich mit der Lesung. Der Song kam zum Glück gleich gut an, sorgar bei den etwas älteren Kindern. Mitmachen war zunächst für einige Gäste etwas befremdlich, aber nach und nach wurde es besser. Mittendrin fragte mich dann ein Mädchen, wann wir denn endlich nochmal das Lied hören :-)

 

Ich war mit meiner Leseleistung bei dieser besonderen Anspannung sehr zufrieden. Ich glaube, dass es meinen mitmachenden Zuhörern gut gefallen hat. Ein Applaus, drei verkaufte Bücher und etwas Hutgeld rundeten diesen Eindruck ab.

 

Fazit: Ich komme wieder. Im Frühjahr 2017 möchte ich mein zweites Buch vorlesen. Vielleicht ergibt sich ja auch noch etwas in einer Kita oder Grundschule.

 

Danke an Conny, meine Lisa und Liam, meine tollen Gäste und an Hannelore, Ivonne, Niklas, Chantal, Tobias und an Neele, die mein 1000.! Gast in diesem Jahr war und stolz mit ihrem neuen Flupsi-T-Shirt loszog!


MitmachLesung in der Carl-Orff-Schule in Bargteheide am 28.06.2016

Pünktlich war ich in der Schule. (Das habe ich früher nicht oft geschafft...) Der Aufbau klappte super, der Hausmeister baute eine große Sitzwiese auf.

 

Als die Kinder kamen, stieg meine Nervosität doch wieder an. So viele Kinder auf einem Haufen ... das schaffe ich!

 

Die Kinder kamen etwas schüchtern in die Gänge, dann wurden sie aber immer besser und lauter. Zwischen den Mitmachabschnitten waren die Kinder unglaublich leise und konzentriert, ich bin noch immer ganz baff!

 

Je länger die Lesung dauerte, desto sicherer wurde ich und die Kinder hatten hör- und sichbaren Spaß. Lustig finde ich, das es immer eine Weile dauert, bis die Kinder glauben, dass sie wirklich laut dazwischen rufen dürfen ;-)

 

Am Ende stellten die Kinder noch tolle Fragen, so viele, dass die Zeit und die Konzentration gar nicht für alle Fragen ausreichte.

 

Nachdem wir gemeinsam den ElbspürSong gesungen hatten, stürmten alle auf meinen Tisch zu, um sich ein Lesezeichen abzuholen. Zum Glück kam kein Kind auf die Idee ein Autogramm haben zu wollen, das hätte wohl noch eine Schulstunde gekostet ;-)

 

Es war eine unglaublich tolle, lustige und spaßige Lesung, die Kinder sind echt spitze! Definitiv eine meiner besten Lesungen!


ElbspürRätsel 2015 - GewinnerLesung im SFZ Hemau in Bayern am 13.04.16

Als mein Sohn damals die Lose aus dem Lostopf gezogen hatte, dachte ich erstmal: "Na, toll! Weiter weg hätte es ja auch nicht gehen können..."Aber tatsächlich hätte mir im Nachblick nichts besseres passieren können. Das ElbspürRätsel mit der verlosten Lesung war ein voller Erfolg.

Nach einem anstrengenden Tag in der Kita brachten mich der Losezieher und seine Mutter zum Hamburger Hauptbahnhof, wo ich pünktlich in meinen Zug in Richtung Wien stieg. In meinem Abteil war bereits eine kleine Familie, ein netter, lustiger und extrem mitteilungswütiger 3jähriger Junge verzauberte mir die Fahrt bis Hannover.

Dann stiegen fünf Frauen ein, die mich vor sich selbst warnten, naja, wer in einer Kita arbeitet, der kennt den Frauenüberschuss...

 

Die Fahrt verlief ruhig, ich arbeitete mich in das Papyrus Autorenprogramm ein. Ohne Probleme fand ich mein Hotel und das Zimmer entsprach auch meinen Vorstellungen. Mit einem Spezial über Nena konnte ich den Tag entspannt zu Ende bringen. Den Tag der Gewinnerlesung begann ich erstmal mit einer ausführlichen Dusche und einem tollen, reichhaltigen Frühstück, bevor ich mich mit meinem Flupsikoffer auf den Weg nach Hemau machte.

 

In Deuerling holte mich Marion von Vlahovits ab. Sie arbeitet als Sonderschullehrerin am SFZ in Hemau und hat ihrer Schule die Lesung gespendet.

Als wir ankamen, wurde ich gleich toll begrüßt (Ist das der Mann?) und ich bekam sofort Leberkäsebrötchen. Der Raum war toll geschmückt, der Aufbau klappte problemlos und dann kamen auch schon die ersten Gäste.

 

Während meine Gäste ihre Plätze aufsuchen, spiele ich ja immer das Video zum ElbspürSong und zu meiner großen Freude sangen die ersten beiden Reihen wunderbar meinen Song mit.

Zunächst hatte ich die "Großen" des SFZ und eine dritte Klasse aus der benachbarten Grundschule zu Gast. Gemeinsam machten wir uns mit den Flupsi und den Elbspürnasen auf die Jagd nach den Rollidieben von Hamburg. Die Kinder waren sehr aufmerksam, hörten zum großen Teil gespannt zu und machten prima mit. Nicht nur die kleinen Spürnasen hatten ihren Spaß, auch die eine oder andere große Spürnase machte begeistert mit. Bei der anschließenden Fragerunde kamen gute und viele Fragen auf mich zu...

Für mich war es ein wirklich tolles Erlebnis. Zu meiner großen Überraschung kamen hinterher zwei Mädchen und wollten, konnten und durften sich Bücher kaufen. Natürlich durften auch Autogramme auf den Lesezeichen nicht fehlen ... ;-)

 

In der zweiten Runde begleiteten die "Kleinen" in einer kleineren Gruppe Flupsi und seine Freunde auf eine abenteuerliche Reise zum Nordpol. Die Geschichte kam gut an und die Kinder machten prima mit. Zum Glück dürfen die Kinder bei meinen Mitmachlesungen auch mal etwas lauter werden... die Freude in den Gesichtern der Kinder überstrahlt den einen oder anderen zu lauten Moment um ein Vielfaches! Ich hoffe, dass ich die vielen Fragen ausreichend beantworten konnte. Ganz toll war es!

 

Und dann wurde ich noch mit Geschenken überhäuft ... Einen Reisezuschuss, einen bayrische Weissbierspezialität nebst Hundertwasserglas, ein Kinderbuch der Spürnase Gino, ein Flupsibild, Naschen für den Heimweg - vielen Dank!

 

Für mich ist es noch immer unglaublich, dass ich mit den Geschichten so viel Freude in die Gesichter der Kinder zaubern kann und noch viel unglaublicher ist, dass es (viele) Menschen gibt, die meinen selbst komponierten Song toll finden und mitsingen können. Ein wunderbares Gefühl, das jeden Kilometer Anreise in den Schatten stellt!

 

Vielen Dank an die Gewinnerin des ElbspürRätsels Marion und ihre tollen Kinder und Kolleginnen für einen wunderbaren Tag. Ich komme gerne wieder!

 

Achja, ... und auf dem Rückweg konnte ich wichtige Arbeiten am dritten Abenteuer von Flupsi und den Elbspürnasen erledigen ... seid gespannt...


Ahrensburger Lesefest in der Grundschule Mollhagen am 16.03.2016

Heute mal ohne Anreisestress, dafür viel zu früh, da im vorgesehenen Musikraum noch Unterricht stattfand.

 

Von der Lehrerin der Klasse 3b Anja Nydahl wurde ich sehr freundlich empfangen und wir kamen im Lehrerzimmer schnell ins Gespräch. Nach einiger Zeit gesellte sich auch Yasmine von Rumohr dazu, die für die Bürgerstiftung Ahrensburg arbeitet. Es war ein sehr interessantes und informatives Gespräch.

 

Um 9 Uhr ging es endlich in den Musikraum und nach einer relativ kurzen Aufbauphase konnte es losgehen.

 

Die Kinder waren am Anfang noch etwas zögerlich, trauten wohl nicht dem Braten, dass sie tatsächlich sich nicht melden müssen und sogar laut sein dürfen... das änderte sich allerdings sehr bald und ich konnte eine wunderbare Lesung mit den tollen Kindern dieser Schule genießen.

 

Die Kinder waren voll dabei, besonders beim Geräusche machen waren sie kaum zu bremsen. Selbst beim ElbspürSong konnten sie schon sehr schnell mitsingen. Bei der Fragerunde kamen erstaunliche Fragen, wie z.B. sie nachts mit dem Flupsimobil fahren können, obwohl da ja keine Sonne scheint...

 

Bei der Verteilung der Lesezeichen mit Autogramm haben mich die Kinder mit selbst gebastelten Autogrammkarten überrascht. Sehr liebevoll dekorierte Karten mit einem freien Feld für meine Unterschrift, das war wirklich süß!

 

Toll war auch die Aussage einiger Mädchen, dass der Song echt ein Ohrwurm ist, während sie lautstark den Refrain sangen. Einfach schön!

 

Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, wenn ich bald mal wieder an diese tolle Schule kommen darf.

 

Euer Jochen

 

P.S. Vielen Dank für die tolle Bewertung meiner Lesung! :-)


Helen-Keller-Schule in Wahlstedt am 01.02.2016

Vier Lesungen für alle Klassen von 1-4
ca. 327 Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte

Dauer jeweils ca. 35 Minuten

Lesungsrekord mit ca. 95 ZuhörerInnen bei einer Lesung

mein erstes "richtiges" Honorar

Begeisterung über den ElbspürSong!

 

Meine Aufregung vor meinem ersten Lesungsmarathon war schon gewaltig. 4 Lesungen mit ca. 325 Kindern - schaffe ich das? Wie machen die 4. Klassen mit? Kann ich die Kinder in Wahlstedt mit meinen Geschichten begeistern? 

Ja! Ich konnte! Es war ein unbeschreibliches Gefühl vor so vielen Kindern zu lesen. Besonders die dritten Klassen waren aus dem Häuschen und haben unfassbar gut mitgemacht.

 

DAS will ich häufiger!